„Eingeschränkte Nutzung der Konversionsflächen Erlensee/Bruchköbel, als Ergebnis der Verhandlungen von Planungsverbandschef Heiko Kasseckert und Bürgermeister Stefan Erb.“
- Wirken sich diese Entscheidungen auf die Zusammenarbeit der Kommunen aus ?
- Wie ist der Stand der Vertragsgestaltung zwischen Erlensee und Bruchköbel ?
- Bleibt es bei der beabsichtigten und vereinbarten Gemeinsamkeit der Kommunen bei Ausweisung und Vermarktung der nutzbaren Flächen resp. der Gewerbeflächen?
- Haben Kommunen und Planungsverband eine Mitsprache bei den Verhandlungen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima)mit Investoren?
- Waren bei den Verhandlungen mit Herrn Kasseckert auch Vertreter Bruchköbels zugegen oder war Herr Stefan Erb alleiniger Verhandlungsführer der beiden Kommunen?
- Nach dem geringen Verbleib an nutzbaren Flächen von ursprünglich 250 ha auf nunmehr 100 ha, was verbleibt für Bruchköbel ?
- Was dürfen wir erwarten von der Vorstellung der Machbarkeitsstudie, Anfang Mai, durch Bürgermeister Stefan Erb ?
Hallo, als ehemaliger US Angestellter ergeben sich für mich ganz andere Fragen. Warum werden die Liegenschaften DES BUNDES seit 2 Jahren systematisch und vorsätzlich dem Verfall preisgegeben? Die erst im Jahr 2006 komplett renovierten Wohngebäude und der Kindergarten stehen teilweise mit geöffneten Fenstern, um Feuchtigkeit einziehen zu lassen. Der Strom ist abgestellt, die Häuser sind auch durch das Abstellen der Heizung völlig ausgekühlt und dem Verfall nahe. Hier wird vorsätzlich mit Bundeseigentum Schindluder getrieben. Was ist eigentlich mit dem kulturhistorischen Wert des Fliegerhorstes? Gibt es da keinerlei Interessen, diese Anlagen im Rahmen des Denkmalschutzes zu konservieren, zu schützen? Ich denke da z.B. an die sehr gut erhaltene “Fliegerrose”. Bei den verbleibenden Flächen die zur Vermarktung anstehen, handelt es sich überwiegend um Böden, welche großflächig durch Altöle und Kerosin verseucht sind. Das kommt natürlich in den Gefälligkeitsgutachten des Herrn Erb nicht vor. Noch in 2005 wurden bei einer Einsatzübung mehrere tausend Liter Benzin in das Grundwasser nahe der Tankstelle eingeleitet. Man meinte, der Ölabscheider habe alles abgefangen. Da war aber bereits seit Jahren alles verstopft sodass die Feuerwehr der Amis wochenlang Bindemittel verstreuen musste. Das aber erst mit Verspätung. Noch eines, was ist mit den Kampfmitteln aus dem 2. Weltkrieg? Für uns AN und die Amis bestand ein Betretungsverbot großer Flächen wg. Blindgängern, sind die ausgebuddelt worden? Gleiches gilt für die Campo Pond Anlagen in Hanau. Heute sind dort Wildpferde unterwegs, das gesamte Gelände ist aber durchseucht mit Blindgängern. Der Kampfmittelräumdienst aus Darmstadt wagt sich da aber nicht ran, weil teilweise nichtexplodierte 2000 Pfund Bomben unter der Erde liegen, versehen mit Säurezündern. Bei einer lang anhaltenden Trockenperiode können diese Dinger jederzeit explodieren, darum kümmert sich auch niemand. Im Gegenteil, Ökofreaks feiern nun ihre Experimente und haben keinen Schimmer ob der Risiken auf den Flächen. Noch im Mai 2006 explodierte nahe Campo Pond ein Blindgänger, ich war Zeuge. Das wurde aber auf allen Ebenen verschwiegen, auch von den Amis. Mit freundlichen Grüßen, Reinhard Kiefer aus Bruchköbel, ehemaliger Nachrichtendienstoffizier der US Army-Hessen-verglw. A15 Handy 0160-98-151-924